Sieben Namensvorschläge und Begründungen haben uns erreicht! Herzlichen Dank! Gerne können Sie und Ihr Feedback zu diesen Ideen geben. Sprechen Sie uns an oder schreiben sie eine Mail an das Gemeindebüro.

Foto: Hanna Rolf

Willkommenskirche
Warum Willkommenskiche? „Willkommen“ steht für eine Kirchengemeinde, die nicht bei sich selbst bleiben will, sondern sich öffnen möchte für die Menschen, die zu ihr kommen. Die Evangelische Kirche in Overath hat dieses Willkommensgen in ihrer Geschichte: Aus einer kleinen Minderheit hiesiger evangelischer Christen wuchs die Gemeinde heran durch Menschen, die als Flüchtlinge aus Ostpreußen, später dann aus Siebenbürgen kamen. In den sechziger Jahren fanden viele Menschen aus ganz Deutschland hier eine neue Heimat. In den 90er Jahren kamen Menschen aus dem Osten Deutschlands und ebenso Familien aus der ehemaligen Sowjetunion.
Die Integration und das Aufnehmen ihrer Traditionen machten die Stärke der Gemeinde aus, in der niemand sagen konnte: „Das war schon immer so“.
Auch die Zeit des Kirchenasyls und die Aufnahme von Flüchtlingen haben uns als Gemeinde vieles gelehrt.
Das Motto „Willkommen“ steht für mich als ein allgemein verständliches Wort für eine Kirche, die wir jedoch christlich-theologisch füllen wollen. Dafür stehen Gottesdienste, die für Menschen verständlich sein sollen, die ja heute oft nicht mehr christlich sozialisiert worden sind. Das gilt im Gottesdienst als Maßstab für unsere Sprache und unsere Musik. Willkommen steht für eine Gemeindearbeit der offenen Tür und eines gedeckten Tisches. Dazu kann in einer Konzeption noch vieles konkretisiert werden. Letztlich steht hinter allem das Bild des Vaters aus dem Gleichnis des verlorenen Sohnes, der bedingungslos mit offenen Armen seine Tür offenhält.
Karl-Ulrich Büscher

Foto: Charlotte Gebauer

Arche
Unsere neue Kirche soll ein Ort des
Schutzes und der Geborgenheit sein. Arche bedeutet “schwimmfähiger Kasten“, sie soll die Gemeindemitglieder durch alle Stürme des Lebens tragen, angefangen mit der Taufe bis hin zur Beerdigung am Lebensende. Eine Arche ist nach der Anordnung Gottes gebaut. Sie soll uns die Bedeutung aufzeigen, sich auf die Konstanten im Leben zu besinnen und ein Ort der Zuflucht sein. Sie ist weiterhin ein Zeichen, alle willkommen zu heissen und genau das soll für mich die neue Kirche symbolisieren. Egal, ob klein oder groß, alt oder jung, gesund oder krank, Weißer oder Farbiger, Deutscher oder Migrant, ALLE finden Platz in der Arche und genau so soll es auch bei uns sein.
Auch beim äußeren Anblick fällt die Assoziation einer Arche leicht, sie steht groß und mächtig in der beschaulichen Kapellenstrasse und man gewinnt den Eindruck, dass sie so schnell nichts umhauen kann.
Tanja Brüßel

Foto: Finn Tuchscherer

Lothar Kreyssig Kirche
Wir bauen etwas Neues auf, in eine ungewisse Zukunft. Kreyssig fordert uns zum eigenen verantwortlichen Handeln auf. Wir können nicht in die Zukunft sehen, wollen aber im Vertrauen auf Gott nach seinem Willen die Zukunft aktiv gestalten. Dabei gibt uns der Lebensweg von Kreyssig Orientierung. Er gibt uns und unserer Jugend ein Beispiel, mutig zu sein, auch wenn es für uns gefährlich wird. Man muss nicht mit der Masse laufen, wenn man es besser weiß. Auch wenn wir als Einzelne den Lauf der Geschichte nicht aufhalten können, sollen wir aber an dem Platz, wo wir leben, Zeugnis ablegen vom Willen Gottes. Ein Leben nach Gottes Geboten ist auch in widrigen Zeiten möglich.
Karin Karrasch

Foto: Mia Beißner

Friedenskirche
Frieden brauchen und wollen wir, im kleinen wie im großen.
Axel Mendrok

Da die Friedenskirche in Neichen leider aufgegeben werden musste und dadurch Höhen und Tiefen entstanden sind, würden wir unserer neuen Kirche in Overath den Namen Friedenskirche geben.
Jesus hat den Frieden als hohes Gut verkündet und in unserer heutigen Zeit sind Zeichen des Friedens von besonderer Wichtigkeit.
Deshalb sollten wir uns darauf besinnen, was uns in unserer Gemeinde verbindet und Frieden schafft.
Die Friedenskirche steht damit für jeden offen! Deshalb unser Vorschlag: Friedenskirche.
Brunhilde Zahnert und Jochen Harth

Foto: Sonja Deinert

Versöhnungskirche
NICHT, weil unsere Kirche in der Kapellenstraße bereits so heißt, sondern wegen der Aussage, die in dem Namen steckt. Wir haben uns zwischen Neichen und Overath mit dem Neubau versöhnt oder müssen uns partiell noch versöhnen. Das ist unsere Aufgabe zu förderst. Das ist auch gut nachvollziehbar für die christlichen Brüder und Schwestern in Neichen.
Karin Trübner

Es sollte ein Name sein, der die evangelische Tradition der Gemeinde fortführt. Am schönsten wäre daher, einen der beiden bisherigen Namen weiterhin für das neue Gebäude zu behalten. Die Entscheidung für den Neubau war nicht ganz frei von Widersprüchen, insofern wäre einer der beiden Namen mit den Elementen „Versöhnung“ oder „Friede“, obwohl ursprünglich vor Jahrzehnten theologisch anders gemeint, durchaus passend und bedeutungsvoll. Der Name könnte bruchlos die Brücke zur Tradition herstellen, was mit den Tafelbildern, dem Altarkreuz aus der Friedenskirche und mit bewahrten Elementen aus der Versöhnungskirche deutlich wird.
Wiltrud und Dr. Hartmut Mayer

Foto: Nika Brüßel

Neukirche
Weil die Kirche ja neu ist, gibt es für mich nur einen Namen
Angelika Rheindorf

Foto: Anna Leidolf

Auferstehungskirche
Mein Vorschlag lautet Auferstehungskirche: Die Auferstehung ist das zentrale Element unseres christlichen Glaubens und unseren Glaubens an die stetige Erneuerung der christlichen Kirche. An der Kappellenstr. entsteht auf dem Platz der alten Kapelle eine neue schöne Kirche und ihr Gemeindezentrum.
Ute Strunk

Denn es gibt für Christen doch nichts schöneres als die Verheißung der Auferstehung und des Ewigen Lebens am Jüngsten Tag.
Dr.Ina Dietz